Roman Brodmann Kolloquium & Preis
Das Haus des Dokumentarfilms vergibt mit dem Roman Brodmann Preis seit 2022 jährlich eine Auszeichnung für ein herausragendes Werk des politisch-investigativen und gesellschaftlich relevanten Dokumentarfilms. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die die diesjährige Ausgabe der feierlichen Verleihung fand am 24. April 2026 statt.
2026 wurden rund 130 Filme eingereicht. Eine vierzehnköpfige Auswahlkommission entschied im nächsten Schritt, welche zehn Einreichungen ins Finale gehen. Danach wählte eine dreiköpfige Hauptjury den Gewinnerfilm.
Der diesjährige Gewinnerfilm ist INSIDE GAZA von Hélène Lam Trong. Wir gratulieren!
Nach der Preisübergabe und der Laudatio wurde der prämierte Film in ganzer Länge gezeigt. Im Anschluss folgte ein Q & A mit der Preisträgerin. Die Roman Brodmann Rede 2026 hielt der Journalist und Filmemacher Gero von Boehm.
Wir haben diesen Preis initiiert, um dokumentarische Handschriften zu würdigen, die sich mit drängenden Problemen unserer Zeit auseinandersetzen. Zugleich möchten wir mit dem Roman Brodmann Kolloquium medienpolitische Themen, allem voran die Medienfreiheit, in den Vordergrund rücken.
Ulrike Becker, Initiatorin des Preises (Leiterin Haus des Dokumentarfilms 2019 bis 2023)
Der Preisverleihung zeitlich vorgelagert war am gleichen Tag und Ort das Roman Brodmann Kolloquium. Sein Thema lautete 2026 „Autokratismus, Kulturkampf, Desinformation! Stirbt die Demokratie?“ Auf dem Podium sprachen Expert:innen aus der Dokumentarfilm- und Medienbranche, aus Politik, Verbänden und Gesellschaft. Kuratiert wird das Event von Ulrike Becker (HDF). Feste Kooperationspartner sind seit Bestehen des Preises die gastgebende Landesvertretung von Rheinland-Pfalz beim Bund und ARTE.
Presseanfragen können Sie an [email protected] oder direkt an [email protected] richten.