Roman Brodmann Kolloquium & Preis

Das Haus des Dokumentarfilms  vergibt mit dem Roman Brodmann Preis seit 2022 jährlich eine Auszeichnung für ein herausragendes Werk des politisch-investigativen und gesellschaftlich relevanten Dokumentarfilms. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die feierliche Verleihung findet in Berlin statt – die nächste Ausgabe am 24. April 2026.

2026 wurden rund 130 Filme eingereicht. Eine vierzehnköpfige Auswahlkommission entscheidet nun, welche zehn Einreichungen ins Finale gehen. Danach wählt eine dreiköpfige Hauptjury den Gewinnerfilm.

Danach entscheidet eine dreiköpfige Hauptjury über den Gewinnerfilm. Dieser wird am Tage der Preisvergabe bekannt gegeben. 

Nach der Preisübergabe und der Laudatio wird der prämierte Film in ganzer Länge gezeigt. Im Anschluss folgt ein Q & A mit der/dem Preisträger:in. Die Roman Brodmann Rede 2026 hält der Journalist und Filmemacher Gero von Boehm.

Wir haben diesen Preis initiiert, um dokumentarische Handschriften zu würdigen, die sich mit drängenden Problemen unserer Zeit auseinandersetzen. Zugleich möchten wir mit dem Roman Brodmann Kolloquium medienpolitische Themen, allem voran die Medienfreiheit, in den Vordergrund rücken.

Der Preisverleihung zeitlich vorgelagert ist am gleichen Tag und Ort das Roman Brodmann Kolloquium. Sein Thema lautet 2026 „Autokratismus, Kulturkampf, Desinformation! Stirbt die Demokratie?“ Auf dem Podium sprechen Expert:innen aus der Dokumentarfilm- und Medienbranche, aus Politik, Verbänden und Gesellschaft. Kuratiert wird das Event von Ulrike Becker (HDF). Feste Kooperationspartner sind seit Bestehen des Preises die gastgebende Landesvertretung von Rheinland-Pfalz beim Bund und ARTE. 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich: [email protected] 

Presseanfragen können Sie an [email protected] oder direkt an [email protected] richten.

Veranstaltungsort:

Landesvertretung von Rheinland-Pfalz beim Bund, In den Ministergärten 6, 10117 Berlin