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Band 16

Band 16

Peter Zimmermann, Kay Hoffmann (Ed.):
Triumph der Bilder.
Kultur- und Dokumentarfilme vor 1945 im internationalen Vergleich.

396 pages, br.
29,00 EUR (D), 48,80 SFR
ISBN 3-89669-382-4


Die Entwicklung des dokumentarischen Films in Deutschland vor 1945 folgte weitgehend internationalen Genrekonventionen, zu deren Entwicklung er in technischer und ästhetischer Hinsicht beigetragen hat. Es gab einen regen internationalen Austausch zwischen den Filmemachern. Der Dokumentarfilm stellte das Experimentierfeld für eine neue visuelle Ästhetik dar – ein Triumph der Bilder. Von entscheidender Bedeutung war die innovative Arbeit mit der Kamera. In dieser Periode wurden Zeitlupe und Zeitraffer ebenso entwickelt wie Mikro- und Makroaufnahmen bis hin zur Röntgenkinematografie, die sogar einen Blick ins Innere von Tier und Mensch ermöglichte. Von kaum geringerer Bedeutung war der moderne Schnitt, der sich unter anderem an russischen Vorbildern orientierte und den Bildern Rhythmus und Dynamik verleihen sollte.

Dieser Zusammenhang und die starke gegenseitige Beeinflussung zeigte sich auf den internationalen Konferenzen "Triumph der Bilder. Der deutsche Kulturfilm der 20er- und 30er-Jahre im internationalen Vergleich" und "Schuss – Gegenschuss. Wochenschau und Propagandafilm im Zweiten Weltkrieg", die das Haus des Dokumentarfilms 2000 und 2001 in Stuttgart veranstaltete. Beide Tagungen stellten die deutsche Entwicklung in einen europäischen und nordamerikanischen Kontext. Der Band wurde um sechs Aufsätze zum Thema erweitert.

 

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