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Band 12
Wilma Kiener:
Die
Kunst des Erzählens.
Narrativität
in dokumentarischen und ethnografischen
Filmen.
24,00 € (D) / 44,50 SFR
ISBN: 3-89669-247-X |
" Man is a storytelling animal" Geschichten
zu erzählen war jedoch im Dokumentarfilm der letzten Jahrzehnte
verpönt. Die narrative Form stand in dem Ruf, "illusionistisch"
und "fiktionalisierend" zu sein.
Anders als die Puristen des Dokumentarfilms, für
die das Erzählen im Widerspruch zur ungeschminkten Darstellung
der Realität stand, schätzt Wilma Kiener den Wert narrativer
Grundstrukturen und filmisch-dramaturgischer Erzählmittel für
den Dokumentarfilm positiv ein.
Sie untersucht die Funktion narrativer Formen in
nicht-fiktionalen Diskursen und analysiert anhand
literatur- und filmwissenschaftlicher Methoden
die Erzähltechniken
in dokumentarischen und ethnografischen Filmen.
Außerdem geht
die Autorin auf den besonderen Prozess des Erzählens in der Praxis bei
Dreh und Produktion eines Dokumentarfilms ein.
Wilma Kiener hat an der Hochschule für Fernsehen
und Film München studiert und mit der vorliegenden Arbeit an der
Universität München am Lehrstuhl für "Völkerkunde
und Afrikanistik" promoviert. Regisseurin und
Produzentin von eigenen Dokumentarfilmen (u.a.
"IXOK Frau", "Drei
Leben", "Ein Traum von Kabul").
Pressestimmen:
"Eine der interessantesten Auseinandersetzungen
mit dem dokumentarischen und ethnographischen Film, die
in den letzten Jahren erschienen ist."
medien praktisch
"Ein Glücksfall seltener
Art. In Die Kunst des Erzählens verbinden
sich praktische Erfahrung und theoretische Betrachtung."
Professional Production
"Es gelingt der Autorin überzeugend,
das eigene Tätigkeitsfeld zu untersuchen."
Medienwissenschaft
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