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Band 9
Kay Hoffmann (Hg.):
Trau-Schau-Wem.
Digitalisierung
und Dokumentarische Form.
1997, 280 Seiten, br.
21,00 € (D) / 39,00 SFR
ISBN: 3-89669-223-2 |
Die öffentliche Diskussion zu diesem Thema wird
bisher überwiegend von Fragen nach technischer Machbarkeit und ökonomischer
Verwertung bestimmt. In diesem Buch stehen dagegen die Konsequenzen
für unseren Umgang mit Bildern, die Veränderung unserer Wahrnehmung
im Vordergrund. Heute ist der Eingriff in jedes Bild möglich man
kann sich die Bilder "bauen", die man braucht.
Vorgeführt wird dies im Spielfilm (z.B. "In
the Line of Fire", "Forrest Gump", "Twister")
und Tag für Tag in der Werbung. Unser Vertrauen in die Bilder
wird erschüttert. Dies wird nachhaltigen Einfluss auf den Dokumentar-
und Nachrichtenfilm haben, der im Kopf der Zuschauer oft als realistisches
Abbild von Wirklichkeit wahrgenommen wird.
Diese Vorstellung wird von den Machern schon lange
hinterfragt. Nun wird die Glaubwürdigkeit des dokumentarischen
Bildes generell in Frage gestellt wie auch die Fälschungen
des Michael Born und die davon ausgehenden Diskussionen über die
journalistische Ethik zeigen.
Pressestimmen:
"Eine wichtige Diskussionsgrundlage
nicht nur für die Definition des Dokumentarischen
im Zeitalter der Digitalisierung, sondern auch für
die Standortbestimmung des Filmemachers zwischen Stellungnahme
und vermeintlicher Objektivität."
Film und Fernsehen
"Eine gelungene wie umsichtige
Sondierung des Problemfeldes Digitalisierung im dokumentarischen
Kontext."
Multimedia
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